Wie viel Wasser braucht eine Katze am Tag?
Inhaltsübersicht
Eine Katze braucht etwa 40 bis 60 Milliliter Wasser pro Kilo Körpergewicht am Tag. Eine 4 Kilo schwere Katze kommt also auf rund 200 Milliliter, ungefähr ein kleines Wasserglas. Ein Teil davon steckt schon im Futter, den Rest muss sie übers Trinken aufnehmen. Frisst deine Katze vor allem Trockenfutter, muss sie deutlich mehr trinken als bei Nassfutter. Hier findest du die genaue Menge nach Gewicht und wie du erkennst, ob deine Katze genug trinkt.
Das Wichtigste in Kürze
- Richtwert: 40 bis 60 ml Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht am Tag.
- Eine 4 Kilo Katze braucht also rund 200 ml, inklusive Futter.
- Nassfutter deckt einen großen Teil des Bedarfs, Trockenfutter kaum.
- Zu wenig trinken belastet auf Dauer Nieren und Blase.
- Fließendes Wasser aus einem Brunnen bringt viele Katzen zum Trinken.
Wie viel Wasser braucht eine Katze am Tag?
Als Faustregel gelten 40 bis 60 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge umfasst die gesamte Flüssigkeit, also Wasser plus Feuchtigkeit aus dem Futter. So sieht der Bedarf je nach Gewicht aus.
| Gewicht der Katze | Flüssigkeitsbedarf pro Tag |
|---|---|
| 3 kg | 120 bis 180 ml |
| 4 kg | 160 bis 240 ml |
| 5 kg | 200 bis 300 ml |
| 6 kg | 240 bis 360 ml |
Wichtig ist der letzte Teil: Ein guter Anteil kommt aus dem Futter. Wie viel deine Katze zusätzlich trinken muss, hängt deshalb stark davon ab, was im Napf landet.
Nassfutter oder Trockenfutter, wie viel muss sie trinken?
Nassfutter besteht zu etwa 80 Prozent aus Wasser. Eine Katze, die nur Nassfutter frisst, deckt damit schon einen großen Teil ihres Bedarfs und muss wenig zusätzlich trinken.
Trockenfutter enthält dagegen kaum Feuchtigkeit. Frisst deine Katze hauptsächlich trocken, muss sie die fehlende Menge komplett übers Trinken ausgleichen. Genau hier trinken viele Katzen zu wenig, weil ihr Durstgefühl von Natur aus schwach ausgeprägt ist.
Gut zu wissen: Katzen stammen von Wüstentieren ab und decken ihren Bedarf in der Natur über die Beute. Deshalb trinken sie freiwillig oft weniger, als ihnen guttut.
Woran erkenne ich, dass meine Katze zu wenig trinkt?
Du kannst nicht ständig den Napf messen. Aber diese Zeichen verraten dir, dass Flüssigkeit fehlt.
Klebriges Zahnfleisch. Fühlt es sich trocken statt feucht an, deutet das auf Wassermangel hin.
Hautfalte bleibt stehen. Ziehst du die Haut im Nacken hoch und sie schnappt nicht sofort zurück, fehlt Flüssigkeit.
Wenig Urin. Findest du kleinere oder seltener Klumpen im Katzenklo, trinkt deine Katze vermutlich zu wenig.
Mehr zu den Warnzeichen liest du in unserem Ratgeber Katze trinkt zu wenig.
So bringst du deine Katze zum Trinken
Wenn deine Katze zu wenig trinkt, liegt es meist am Angebot, nicht an ihr. Diese Tipps helfen.
Stell die Wasserstelle weg vom Futter. Biete mehrere Näpfe in der Wohnung an. Setz auf Nassfutter oder misch etwas Wasser unters Futter. Und probier fließendes Wasser aus, denn das animiert viele Katzen am stärksten. Ein leiser Brunnen bietet das rund um die Uhr.

Häufige Fragen
Wie viel Wasser sollte eine Katze am Tag trinken?
Etwa 40 bis 60 ml Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht, inklusive Futter. Eine 4 Kilo Katze braucht also rund 200 ml am Tag. Bei Trockenfutter muss ein größerer Anteil übers Trinken kommen.
Wie viel muss eine Katze bei Trockenfutter trinken?
Deutlich mehr als bei Nassfutter. Trockenfutter enthält kaum Feuchtigkeit, deshalb muss die Katze fast den gesamten Bedarf übers Trinken decken.
Was passiert, wenn meine Katze zu wenig trinkt?
Über längere Zeit belastet das die Nieren und die Blase. Chronische Nierenprobleme gehören zu den häufigsten Erkrankungen älterer Katzen.
Wie bringe ich meine Katze zum Trinken?
Napf weg vom Futter, mehrere Wasserstellen, mehr Nassfutter und fließendes Wasser aus einem Brunnen. Die Kombination wirkt am besten.
Wie erkenne ich Wassermangel bei meiner Katze?
Trockenes Zahnfleisch, eine stehen bleibende Hautfalte im Nacken und wenig Urin sind typische Zeichen. Im Zweifel geh zum Tierarzt.
Fazit
Eine Katze braucht rund 40 bis 60 ml Flüssigkeit pro Kilo am Tag, ein Teil davon aus dem Futter. Bei Nassfutter trinkt sie wenig zusätzlich, bei Trockenfutter deutlich mehr. Weil das Durstgefühl von Katzen schwach ist, trinken viele zu wenig. Achte auf die Warnzeichen und mach das Wasser attraktiv, am besten fließend. Ob sich dafür ein Brunnen lohnt, klärt unser Ratgeber Katzenbrunnen sinnvoll oder Geldverschwendung.
War dieser Artikel hilfreich?
Danke für dein Feedback!
Das sagen unsere Kunden:

"Das ist der aaaaaalllerbeste Trinkbrunnen den ich je hatte. Super leicht zu reinigen, der Akku hält bei uns ca. 3,5 Wochen und meine Katzen haben noch nie so viel getrunken. 10 von 10 Sternen. Top!"
NordFlow 3.0 Katzenbrunnen
Zum Produkt

"Die ersten zwei Tage hatte unsere Katze kein Interesse. Dann hat sie angefangen zu verstehen und jetzt trinkt sie so viel mehr. Eine Zeitschaltuhr hat ihr Interesse noch gesteigert. Würde ich jedem Skeptiker empfehlen!"
NordFlow Mini Katzenbrunnen
Zum Produkt

"Einfach klasse für alle Katzen, die gern aus dem Wasserhahn trinken, da dieser Hahn das exakt nachstellt. Er ist sehr ruhig, einfach zu reinigen, aus Edelstahl, also hygienisch einwandfrei. Ganz große Klasse."
NordFlow 3.0 Katzenbrunnen
Zum Produkt

"Da Vinci und Lady haben den Brunnen gründlich untersucht, dabei eine riesige Sauerei veranstaltet und ihn schließlich angenommen. Die Pumpe ist leise, er lässt sich leicht reinigen und sieht auch optisch sehr gut aus."
NordFlow Mini Katzenbrunnen
Zum Produkt





